Erdbebenhilfe für Nepal

Unser Wiederaufbauprojekt in Baruwa nimmt langsam Form an

Die Grundmauern stehen schon. Foto: Ewald Kunst
Der Rohbau für das neue Gemeindezentrum von Baruwa im Mai 2017

Das schwere Erdbeben im Mai 2015 hat weite Teile Nepals zerstört. Im Dorf von Karmas Großeltern Baruwa im Distrikt Sindhupalchok gab es 35 Tote, alle 83 Häuser stürzten ein, viele Bewohner leben immer noch in einem Flüchtlingscamp in Kathmandu.

Nach unserer Sammelaktion hat sich ein Team von ursprünglich fünf engagierten Österreichern gebildet, die während mehrerer Besuche in Baruwa den Bau eines neuen Gemeindezentrums gestaltet haben.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Ewald Kunst, Ingrid (†) & Peter Pundy und Sylvia & Norbert Steinhögl.

 

 

Mittlerweise steht das Haus, auch ein Dach ist drauf und die Fenster sind eingebaut. Was noch fehlt ist eine Solaranlage für den Strom, sowie Sanitäranlagen.

 

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2015 sind sieben Freiwillige aus Österreich nach Baruwa gereist, um beim Wiederaufbau zu helfen.

Darunter auch Norbert und Syliva Steinhögl, die folgendes berichten: 

 

"Die Dörfer sind komplett zerstört. Es gibt keinen Strom nur vereinzelt Laternen mit Solarenergie. Die meisten Dorfbewohner sind in Kathamandu im Camp, die, die in Baruwa leben, wohnen in Wellblechhütten in mehr als einfachsten Verhältnissen. Das ganze wirkt trostlos, da durch das Monsunklima das Unkraut über die Ruinen wuchert.

Wir wurden sehr gut aufgenommen und die Bewohner waren sehr an unserer Arbeit interessiert. Insgesamt haben wir 3 Quellen neu gefasst und 2 km Schlauch verlegt. Im oberen Dorf konnten wir alle "Hausanschlüsse" fertigstellen. Im unteren Dorf die Hauptleitung verlegen und 2 Hausanschlüsse fertigstellen.

 

Besonders überrascht waren wir von den Kochkünsten des Kochs. Was dieser in dieser Behelfsküche zauberte, einfach sagenhaft.

 

Der Abschied fiel uns allen dann doch sehr schwer. Von den Bewohnern haben wir noch Schals als Dankeschön bekommen. Da wurde schon so manches Auge nass.

 

Resümee: Es war wieder eine eimalige, super Erfahrung und Reise. Sobald man in Kathmandu landet ist man in einer anderen Welt. Kein Handy, kein TV, keine Zeitung, einfach herrlich für Geist und Kopf. So konnten wir wieder richtig abschalten und uns auf die wesentliche Arbeit konzentrieren."

Hilfseinsatz in Baruwa im Oktober 2015

 

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Spendern:

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